Anwohnerparkausweise – Betroffene zu Beteiligten machen

In Lorsch wurden in der Innenstadt im letzten Jahr Parkscheinautomaten aufgestellt. Allerdings hat dies neben den positiven Effekten auch dazu geführt, dass Anwohner der betroffenen Zone ohne Parkschein nicht in ihrem Quartier parken konnten, als auch in angrenzenden Quartieren Anwohner aufgrund von „Fremdparkern“ keinen oder nur schwer einen Parkplatz finden.

Von Seiten des Magistrates war eine einjährige Evalierungsphase mit den Betroffenen vereinbart. Doch schon im Spätherbst zeigte sich, dass ohne weitere Regelungen die Situation sich für die betroffenen Anwohner negativ entwickelt hat. Ich habe dies zum Anlass genommen zusammen mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion einen Antrag zu initiieren, der den Magistrat beauftragt, die betroffenen Anwohnern noch im ersten Quartal zu einer Anwohnerinformationsveranstaltung einzuladen und ein Konzept zur Einführung von „Anwohnerparkausweisen“ vorzustellen.

Die SPD im Übrigen, die dieses Thema im Bürgermeisterwahlkampf „hochziehen“ wollte, hatte sich auf`s Lamentieren verlegt und keine Initiative in der Stadtverordnetenversammlung ergriffen.

Wichtig war für GRÜNE und CDU auch, dass die „Fehlnutzung“ von Stellplätzen oder Garagen bzw. die Nichterrichtung von Stellplätzen nicht mit dem Erhalt eines Anwohnerparkausweises honoriert wird.

Der Antrag wurde in der StVV einstimmig angenommen und der Magistrat hat das Konzept zwischenzeitlich (am 22.März 2017) im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Beigefügt der beschlossene Antrag:

GRÜNE Lorsch Antrag Umsetzung Anwohnerparken