Grundschule „Wingertsberg“ – Landrat antwortet auf Schreiben und bestätigt SPD-Standortdiskussion nicht !!

Die Lorscher-SPD hatte, angeführt von ihrer Ortsvereinsvorsitzenden Sander, die zugleich auch MItglied im Kreisausschuss des Landkreises Bergstraße ist, zu Beginn der Sommerpause einerseits den Beginn für die Planung einer Erweiterung der Grundschule „Wingertsberg“ gefordert und andererseits auch eine zweite Grundschule für Lorsch. Ich hatte dies zum Anlaß genommen, den Landrat und Schuldezernenten anzuschreiben und um Auskunft  zu dem Thema gebeten  (siehe auch:  http://matthias-schimpf.de/2017/07/17/das-sommerloch-laesst-gruessen-lorscher-spd-wieder-mal-fuer-alles-und-nichts/  ).

Der Landrat hat nunmehr auf mein Schreiben geantwortet und bestätigt die Spekulationen über eine zweite Grundschule in Lorsch nicht (Schreiben des Landrates siehe hier:  GRÜNE Lorsch Antwortschreiben von Landrat wegen Wingertsbergschule.doc ).

Wörtlich führt der Landrat aus: „Derzeit evaluieren wir die Daten des im Jahr 2015 verabschiedeten Schulentwicklungsplans, welcher u.a. Neubaugebiete nicht berücksichtigt hat. Ob sich daraus auch für die Prognose der Schülerzahlen in Lorsch für das Raumprogramm relevante Änderungen ergeben, lässt sich noch nicht aussagen„. Weiter führt er aus: „Bei einer vollständigen 6-Zügigkeit fehlen der Schule jeweils zwei Klassenräume sowie Mehrzweckräume. Hinzu kommt ein Erweiterungsbedarf (…) entsprechend dem Raumbedarf für eine 6-zügige Grundschule lt. optimalem Raumprogramm. Der dafür erforderliche Platzbedarf kann am Standort der Schule noch baulich umgesetzt werden„.

Dies stellt klar, dass es derzeit nicht nach einer weiteren, zweiten Grundschule in Lorsch aussieht, da der Landrat hierzu noch ausführt: „Vor dem Vorliegen der aktualisierten Prognosen zu den Schülerzahlen kann ich mich zu einer Diskussion über weitere Standorte nicht äußern.„.

Schallende Ohrfeige für Sander und die Lorscher SPD

Deutlicher kann man es eigentlich seinem Koalitionspartner und insbesondere der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sander nicht ins Stammbuch schreiben, dass nämlich man erst einmal seriös Zahlen erhebt, bevor man mit ungelegten Eiern schon versucht auf dem (politischen) Markt hausieren zu gehen.

Deshalb zunächst ein Dank an den Schuldezernenten für diese Klarstellung. Es zeigt sich aber erneut, dass die Führung der Lorscher-SPD „viel Wind macht“, aber letztlich wieder einmal an ihrer unsauberen und schludrigen Arbeitsweise scheitert.

Weitere Fragen an den Schuldezernenten

Ich habe das Antwortschreiben des Landrates zum Anlaß genommen weitere Fragen zu dem Themenkomplex „Wingertsbergschule“ zu stellen.

Insbesondere von Interesse ist:

  • ob und zu welchem Zeitpunkt die Schule in das Programm „Pakt für den Nachmittag“ wechseln könnte
  • ob notwendige Umbauten für den „Pakt für den Nachmittag“ zeitnah umgesetzt werden könnten
  • bis zu welchem Zeitpunkt der Landrat mit dem Vorliegen aktueller Prognosezahlen rechnet.

Mein komplettes Antwortschreiben findet man hier: GRÜNE Lorsch Antwortschreiben an Landrat Wingertsbergschule.doc .